Naturseifen, Shop, Handgemacht, Schweiz

Die Geschichte der Seife (Wikipedia.ch)
 
Erste Hinweise auf Seifenherstellung finden sich bei den Sumerern. Sie erkannten, dass Pflanzenasche vermengt mit Ölen besondere Eigenschaften hat, und schufen die Basis einer Seifenrezeptur. Man vermutet, dass sie den reinigenden Effekt des alkalischen Gemisches übersahen und sie als Heilmittel für Verletzungen verwendeten. 
Ägypter und Griechen übernahmen die Anleitung zur chemischen Herstellung, wobei die reinigende Wirkung der Seife erst von den Römer festgestellt wurde.
Im Alten Testament bei Jesaia, wurde der Gebrauch von seifenähnlichen Produkten aus Fetten und Kaliumsalzen erwähnt.
Im Mittleren Osten wurde im 7. Jahrhundert erstmals Öl und Lauge miteinander verkocht und somit die Seife in ihrer heute bekannten Form geschaffen. Mit den Eroberungen der Araber breitete sich dieses Wissen rasch auch nach Europa aus. Frankreich und Spanien gehörten später zu den Zentren der Seifenherstellung weltweit.
Im Mittelalter war der Besuch des Badehauses sehr beliebt und die Körperreinigung war besser als gemeinhin angenommen. Erst der Ausbruch von Pest und Cholera führte dazu, dass das Waschen mit Wasser eingestellt wurde. Da die Übertragungswege unbekannt waren, war man der Meinung, das Badewasser öffne den Körper für die Erreger. Dass es an den dreckigen Straßen und Rinnsalen vor den Häusern sowie den Ratten lag, erkannte man nicht.
Die Trockenreinigung fand ihre Anwendung. Krankheitserreger, wie Flöhe und Läuse als Überträger, konnten sich ungehindert ausbreiten. Bis ins 17. Jahrhundert vertraten Ärzte in Europa die Meinung, dass Wasser und Luft dem Körper schade. Kleidung diente als Schutz vor diesen schädlichen Elementen. Auch das Einpudern erfüllte den Zweck, den Körper nach außen hin abzuschließen. Unterwäsche saugte den Körperschweiß auf; man dachte, dass der Körper so gereinigt würde.
Im 17. Jahrhundert verhalf der französische König Ludwig XIV der Seife zu neuer Blüte, indem er die besten Seifensieder nach Versailles holte. Er war es auch, der 1688 das noch heute bekannte Reinheitsgebot für Seife erließ. Demzufolge galt eine Seife als besonders hochwertig, wenn sie mindestens 72 % reines Öl enthielt. In der Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden in den französischen Städten wie Marseille, Toulon und Lyon größere Seifenfabrikationen. Dem Franzosen Nicolas Leblanc (1742–1806) gelang es erstmals im Jahr 1790, größere Mengen Soda, das die zuvor verwendete Pottasche ersetzen kann, künstlich herzustellen. Im Jahr 1829 wurden in Frankreich etwa 4000 Tonnen Seife produziert. Auch in England und Deutschland gab es damals bereits bedeutende Seifenfabrikationen. Damals wurden Seifen auch zur Reinigung von Stoffen, Textilien, Holz verwendet. Auch bei der Dampfwäsche von Textilien fand Seife eine Anwendung. Nachteilig dabei war jedoch die Bildung von Kalkseife, daher wurde mit Sodalösung das eingesetzte Wasser vorab entkalkt.
1865 entwickelte der Belgier Ernest Solvay das Solvay-Verfahren, das das Leblanc-Verfahren ablöste. So war genügend Soda für die Seifenherstellung vorhanden und Seife wurde zu einem bezahlbaren Produkt. Der Körper konnte nun regelmäßig mit Seife gewaschen und von unangenehmen Gerüchen befreit werden.
 



PHILOSOPHIE

Als gelernte Reform-Drogistin, kenne ich mich mit der Herstellung von Natur- und Kosmetikprodukten aus. 
Ich siede natürliche Kernseifen aus Liebe zur Natur und damit das Wissen und das Handwerk nicht verloren geht! Wir Menschen sind auch natürlich und nicht synthetisch.
Rezepte, Idee und Verpackungs-Illustrationen, von Sandra Lack

SANDRA LACK


 

ART Atelier Sandra Lack

Künstlerin und Drogistin
Kunst, Kurse, Naturseifen
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